Ludwig-Maximilians-Universität München
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Gastvortrag von Professor Homi K. Bhabha

München, 22.06.2007

Professor Homi K. Bhabha (Harvard University) hält am Donnerstag, 28. Juni 2007, um 18.15 Uhr im LMU-Hauptgebäude, Hörsaal A 240, einen Gastvortrag zum Thema "Living in the midst of things: Globalization and Ambivalence". Er folgt einer Einladung der Forschergruppe „Anfänge (in) der Moderne“, die an der LMU angesiedelt ist und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wird.

Homi K. Bhabha, Professor für Englische und Amerikanische Literatur, lehrt an der Universität Harvard und leitet dort seit 2005 das renommierte Humanities Center. Seit mehr als fünfzehn Jahren gehört er zu den einflussreichsten Theoretikern der Kulturwissenschaft und Politik. Seine weit reichenden Thesen zur Migration, Modernisierung und Globalisierung wie zu den Konflikten und Prozessen von "hybriden" Kulturkonstellationen, die unsere Welt seit langem prägen, werden weithin diskutiert und haben viele Forschungsprojekte angestoßen.

Geboren 1949 in Bombay, gehört Bhabha – ganz wie der Autor Salman Rushdie, dem er zahlreiche Impulse gab – zur Aufbruchsgeneration postkolonialer Intellektueller, deren prägende Erfahrungen von der Neubestimmung einer Weltordnung gezeichnet sind. In diesem Zuge wurde Bhabha sehr bald zu einer Leitfigur der neuen Denk- und Argumentationsweisen, die nicht länger den Konfrontationen der historisch überkommenen Machtparteien (Kolonisatoren gegen Kolonisierte, Europa gegen Asien, Weiß gegen Schwarz) als vielmehr deren Verflechtungen, wechselseitigen Verschiebungen und ständigen Ambivalenzen nachgeht.

Weitere Informationen zur Forschergruppe „Anfänge (in) der Moderne":

http://www.forschergruppe-anfaenge.lmu.de/

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