Ludwig-Maximilians-Universität München
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"Von der Ordnung zur Norm"

Tagung untersucht den Begriff des „Statuts“ in Mittelalter und Früher Neuzeit

München, 25.09.2006

In allen Bereichen der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Herrschafts- und Gesellschaftsordnung tauchen zahlreiche Texte mit der Selbstbezeichnung „statutum“ auf. Die Tagung „Von der Ordnung zur Norm“ an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München untersucht, ob und wenn ja welche gemeinsamen Begriffsmerkmale sich für diese Texte nennen lassen. Die Tagung wird von Privatdozentin Gisela Drossbach, Leopold-Wenger-Institut für Rechtsgeschichte, und Professor Claudia Märtl, Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte, organisiert. Sie beginnt am 12. Oktober um 13.00 Uhr und geht bis 14. Oktober, Tagungsort ist das Historicum, Ecke Schelling-/Amalienstraße, Raum 001.

Die Teilnehmer wollen unter anderem die Genese von Statuten untersuchen: Statuten können gedeutet werden als selbstgesetzte Normen sich formierender und reformierender Gemeinschaften, die entweder der Zustimmung übergeordneter Instanzen bedurften oder einem korporativen Satzungsrecht folgten. Die Zeit vom Hochmittelalter bis zur Frühen Neuzeit ist eine Epoche, in der die Rechtsordnung sich zunehmend ausdifferenzierte. Die Tagung widmet sich deshalb auch dem Verhältnis von Statuten in Abgrenzung zu anderen normierenden Texten und geht der Frage nach, wie Statutentexte verbreitet und aufgenommen wurden.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter http://www.geschichte.uni-muenchen.de/ma/downloads/Programm.doc

 

 

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