Ludwig-Maximilians-Universität München
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Kulturpreis Bayern für Dr. Hendrik Poeck

E.ON Bayern würdigt Spitzenleistung an der LMU

München, 31.10.2006

Hendrik Poeck, 30-jähriger Doktorand der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, wurde für seine Doktorarbeit „Der Einfluss von plasmazytoiden dendritischen Zellen und immunstimulatorischer DNA auf B-Zellen des humanen Immunsystems“ mit dem Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG ausgezeichnet. Damit würdigte die Jury die umfassenden Untersuchungen über das Zusammenspiel der verschiedenen Strukturen im menschlichen Immunsystem. Der Kulturpreis Bayern wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst heuer zum zweiten Mal verliehen und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 154.000 Euro dotiert.

Poecks Doktorarbeit „Der Einfluss von plasmazytoiden dendritischen Zellen und immunstimulatorischer DNA auf B-Zellen des humanen Immunsystems“ analysiert die verschiedenen zellulären Bestandteile und deren Zusammenspiel bei einer Immunantwort. Im Blickpunkt stand dabei die Frage, ob B-Zellen und PDCs (Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex) miteinander kooperieren. B-Zellen gehören zu den weißen Blutkörperchen und können bei Bedarf Antigene produzieren, um Krankheitserreger unschädlich zu machen. Bei PDC handelt es sich um eine Art Antigen. Mithilfe eines breiten Spektrums an immunologischen und molekularbiologischen Techniken gelang es Poeck, aufsehenerregende Erkenntnisse zu gewinnen. Auch die Tatsache, dass er zwei Verfahren zur Untersuchung und Markierung von B-Zellen selbst entwickelte, zeugt von Poecks hohem Einsatz und Kreativität. Die aus seiner Arbeit gewonnenen Informationen konnten Arbeitsgruppen bereits mit Erfolg bei Patienten mit Hepatitis C anwenden. Poeck studierte Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und schloss mit seiner Arbeit das Studium ab. Heute wendet er sein Wissen in der Abteilung für Klinische Pharmakologie an der LMU München an. Die in der Kategorie „Universitäten“ ausgezeichneten neun Preisträger, darunter Poeck, erhalten für ihre außergewöhnlichen Doktorarbeiten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Der mit insgesamt 154.000 Euro dotierte Kulturpreis Bayern wird vom Energiedienstleister E.ON Bayern in enger Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst heuer zum zweiten Mal verliehen. Ausgezeichnet werden neben Künstlern aus den Regierungsbezirken Niederbayern, Oberbayern, Oberfranken, Oberpfalz und Unterfranken die besten Doktoranden von neun bayerischen Universitäten, die besten Diplomanden von 13 bayerischen Fachhochschulen sowie die besten Absolventen der fünf bayerischen Kunsthochschulen im Netzgebiet der E.ON Bayern AG.

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