Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

ATLAS und der Ursprung der Welt

LMU-Physiker beteiligt am größten Teilchenbeschleuniger

München, 25.07.2006

Mehr als 1800 Forscher aus 35 Ländern sind derzeit noch damit beschäftigt, den ATLAS („A Toroidal LHC ApparatuS“) beim Forschungszentrum CERN in Genf aufzubauen. Aber schon nächstes Jahr soll dieser Detektor am „Large Hadron Collider LHC“, dem leistungsfähigsten Teilchenbeschleuniger der Welt, in Betrieb gehen. Ziel des Experiments ist, Bedingungen zu schaffen, wie sie Sekundenbruchteile nach dem Urknall herrschten. Dazu sollen unter anderem Proton-Proton-Wechselwirkungen untersucht, und die Teilchenmassen besser verstanden werden.

Auch Physiker der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München sind an dem großen Experiment beteiligt. So hat jetzt eine Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für experimentelle Teilchenphysik von Professor Dr. Dorothee Schaile in Zusammenarbeit mit Forschern des Max-Planck-Instituts für Physik (Werner-Heisenberg-Institut) in München einen wichtige Etappe erreicht: Die Wissenschaftler haben insgesamt 88 Detektormodule von bis zu zwei Meter mal vier Meter Größe gebaut, in Betrieb genommen, mit höchster Präzision vermessen und nun erfolgreich in die ATLAS-Messanlage am CERN eingebaut.

Presseinformation

 

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse