Ludwig-Maximilians-Universität München
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Dreirad für querschnittgelähmte Patienten

Weltrekord durch LMU-Testfahrer bei internationalem Rennen

München, 05.07.2006

Mit Hilfe der Funktionellen Elektrostimulation (FES) können gelähmte Muskeln funktionell aufrecht erhalten werden. Die elektrischen Reize bringen die betreffenden Partien zur Kontraktion und trainieren sie so, dass selbst querschnittgelähmte Patienten gehen und stehen können. Ihnen allerdings fällt oft schwer das Gleichgewicht zu halten – was auf einem Dreirad wiederum kein Problem ist. Selbst auf einem speziell angepassten Gerät konnten die Betroffenen bislang aber nur eine geringe Leistung erbringen. LMU-Forschern der Arbeitsgruppe um Dr. Johann Szecsi und Professor Andreas Straube an der von Professor Thomas Brandt geleiteten Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München entwickelten jetzt in zwei aufeinander folgenden Projekten verschiedene physiologische und technische Methoden sowie ein spezielles Trainingsprogramm, um die Leistungsfähigkeit des Patient-Dreirad-Systems zu optimieren. Mit großem Erfolg: Ende Juni gewann einer der LMU-Testfahrer in Cardiff, UK, ein internationales Rennen für Querschnittgelähmte auf dem Dreirad und stellte damit den Weltrekord auf.

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