Ludwig-Maximilians-Universität München
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Max-Auwärter-Preis für John Lupton

München, 11.09.2006

Professor John Lupton ist mit dem Max-Aufwärter-Preis der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet worden. Lupton erhielt den Preis für seine Entwicklung von molekularen Thermometern, mit denen es möglich ist, nicht-invasive Temperaturmessungen auf kleinstem Raum, auf wenige zehntel Grad genau und in extrem kurzen zeitlichen Fenstern von bis zu 100 Nanosekunden (1 Nanosekunde = 1 milliardstel Sekunde) durchzuführen. Diese Thermometer basieren auf organischen Halbleitern, die sich aufgrund ihrer Anwendungsmöglichkeiten in großflächigen, mechanisch flexiblen Anzeigen, Solarzellen und logischen Schaltungen seit geraumer Zeit in Forschung und Entwicklung großer Beliebtheit erfreuen.

Lupton war von 2002 bis 2006 Assistent am Lehrstuhl für Photonik und Optoelektronik der LMU und ist seit Juli 2006 Associate Professor am Department of Physics der University of Utah. Der Max-Auwärter-Preis wird für „ hervorragende Leistungen in der Physik der Oberflächen und Grenzschichten“ verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

 

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