Ludwig-Maximilians-Universität München
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Humboldt-Nachwuchspreisträger

Physiker Benjamin Schlein forscht an der LMU

München, 07.11.2006

Dr. Benjamin Schlein

Der mathematische Physiker Dr. Benjamin Schlein, University of California, USA, erhält einen der begehrten Sofja Kovalevskaja-Preise, welche die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt. Der Preis für Benjamin Schlein ist mit 930.000 Euro dotiert und finanziert über vier Jahre ein Forschungsvorhaben des Preisträgers an einer Universität seiner Wahl. Benjamin Schlein hat sich für das Mathematische Institut der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München entschieden. Der Preis wird ihm am 7. November 2006 im Opernpalais in Berlin durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, verliehen.

Benjamin Schlein ist 1975 in Lugano, Schweiz, geboren. Er studierte theoretische Physik an der ETH Zürich und wurde dort 2002 promoviert. Sein Forschungsinteresse richtet sich unter anderem auf eine mathematisch rigorose Beschreibung quantenmechanischer Phänomene, insbesondere die Streutheorie von quantisierten Feldern, Quantendynamik von Mehrteilchensystemen und daraus resultierende nichtlineare partielle Differentialgleichungen.

Der nach 2002 und 2004 zum dritten Mal verliehene Preis ist einer der zurzeit höchst dotierten Wissenschaftspreise in Deutschland und ermöglicht wissenschaftliche Arbeit zu einzigartigen Konditionen: Vier Jahre lang kann Benjamin Schlein ohne administrative Zwänge an der LMU arbeiten und eine eigene Nachwuchsforschergruppe aufbauen. Der Sofja Kovalevskaja-Preis richtet sich an herausragend qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen aus dem Ausland im Alter von bis zu 35 Jahren. Das Preisgeld stammt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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