Ludwig-Maximilians-Universität München
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Tagung zu Julian Apostata und die Reaktion gegen das Christentum

München, 25.09.2006

Am 12. und 13. Oktober findet die interdisziplinäre Tagung „Julian Apostata und die philosophische Reaktion gegen das Christentum“ im Hörsaal F 107 im Hauptgebäude am Geschwister-Scholl-Platz statt. Veranstaltet wird sie von Professor Christian Schäfer, Lehrstuhl für Christliche Philosophie und Theologische Propädeutik, gemeinsam mit dem Martin-Grabmann-Forschungsinstitut der LMU.

Konstantin der Große hatte im Jahr 313 im römischen Reich das Christentum privilegiert. Der römische Kaiser Flavius Claudius Iulianus, bekannt als Julian Apostata (griechisch: der Abtrünnige) versuchte dagegen während seiner kurzen Regierungszeit (361-363), den christlichen Einfluss wieder zurückzudrängen und die römische, besonders aber die griechische Religion und die östlichen Mysterienkulte erneut zu etablieren. Die Beiträge der Tagung beschäftigen sich unter anderem mit den wissenschaftlichen Aufwertungsbemühungen der alten Götterreligion gegenüber dem Christentum, mit Fragen nach dem geschichtlich nachweisbaren Erfolg oder Misserfolg der philosophischen Erneuerungsversuche Julians sowie mit der Untersuchung einzelner Schriften, die Einblicke in die Konkurrenzhaltungen gegenüber dem Christentum geben.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter http://www.kaththeol.uni-muenchen.de/systematisch/philosophie/tagung2006.pdf

 

 

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