Ludwig-Maximilians-Universität München
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Neuberufen in 2017

Prof. Dr. Martin Canis

bislang Universitätsklinikum Göttingen, ab 01.10.2017 W3-Professor für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Julian Stingele

bislang Francis Crick Institute London, Vereinigtes Königreich, ab 01.10.2017 W2-Professor für Zelluläre Biochemie, Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU.

Prof. Dr. Roland Wenzlhuemer

bislang Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, ab 01.10.2017 -Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der LMU.

Prof. Dr. Georg Dürnecker

bislang Universität Mannheim, ab 01.10.2017 W2-Professor für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Makroökonomie, Volkswirtschaftliche Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Steffen Peldschus

bislang Hochschule Furtwangen, ab 01.10.2017 W2-Professor für Forensische Biomechanik, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Annette Peters

bislang Helmholtz Zentrum, ab 01.10.2017 W3-Professorin für Epidemiologie, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Stefan Schreieder

bislang Universität Bonn, ab 01.10.2017 W2-Professor für Reine Mathematik, Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik der LMU.

Prof. Dr. Moritz Große-Wentrup

bislang Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Stuttgart, ab 01.10.2017 W2-Professor für Data Science, Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik der LMU.

Prof. Dr. Albrecht Schmidt

bislang Universität Stuttgart, ab 01.10.2017 W3-Professor für Informatik mit Schwerpunkt „Human-Centered Ubiquitous Media“, Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik der LMU.

Prof. Dr. Sabine Jansen

bislang University of Sussex, Vereinigtes Königreich, ab 01.10.2017 W2-Professorin für Angewandte Mathematik, Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik der LMU.

Prof. Dr. Barbara Schraml

bislang Medizinische Fakultät der LMU, ab 01.10.2017 dort W2-Professorin für Physiologie Inflammatorischer Zellen.

Prof. Dr. Christine Josenhans

bislang Medizinische Hochschule Hannover, ab 01.10.2017 W2-Professorin für Medizinische Mikrobiologie, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Stefan Maier

bislang Imperial College London, Vereinigtes Königreich, ab 01.10.2017 W3-Professor für Experimentalphysik - Hybride Nanosysteme, Fakultät für Physik der LMU.

Prof. Dr. Marco Riboldi

bislang Politecnico di Milano, Italien, ab 01.09.2017 W2-Professor für Experimentalphysik - Experimentelle onkologische Bildgebung, Fakultät für Physik der LMU.

Prof. Dr. Ivan Huc

bislang Centre national de la recherche scientifique, Frankreich, ab 01.09.2017 W3-Professor für Chemical Biology for Drug Research, Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU.

Prof. Dr. Philip Tinnefeld

bislang Technische Universität Braunschweig, ab 15.08.2017 W3-Professor für Physikalische Chemie, Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU.

Prof. Dr. Christof Osman

bislang University of California San Francisco, USA, ab 01.08.2017 W2-Professor für Zellbiologie der Mitochondrien, Fakultät für Biologie der LMU.

Prof. Dr. Antje Grosche

bislang Universität Regensburg, ab 01.08.2017 W2-Professorin für Molekulare Neurophysiologie, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Rüdiger Veil

bislang Bucerius Law School Hamburg, ab 01.08.2017 W3-Professor für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht, Juristische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Stefan Schwarzer

bislang IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, ab 10.07.2017 W2-Professor für Didaktik der Chemie, Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU.

Prof. Dr. Markus Meissner

bislang University of Glasgow, UK, ab 01.07.2017 W3-Professor für Experimentelle Parasitologie, Tierärztliche Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Thorben Cordes

bislang Groningen Universitet, NL, ab 01.07.2017 W2-Professor für Physikalische und Synthetische Biologie, Fakultät für Biologie der LMU.

Prof. Dr. Markus Oliver Gloe

bislang Sozialwissenschaftliche Fakultät der LMU, ab 01.07.2017 dort W2-Professor für Politische Bildung/Didaktik der Sozialkunde.

Prof. Dr. Andreas Peichl

bislang Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim, ab 01.06.2017 W3-Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomie und Konjunkturforschung, Volkswirtschaftliche Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Jelena Spanjol Deganus

bislang University of Illinois at Chicago, USA, ab 01.06.2017 W3-Professorin für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Innovationsmanagement, Fakultät für Betriebswirtschaft der LMU.

Prof. Dr. Phan Thánh Nam

bislang Masaryk University, Brno, CZ, ab 03.05.2017 W2-Professor für Angewandte Mathematik, Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik der LMU.

Prof. Dr. Sahana Udupa

bislang Central European University, Budapest, HU, ab 02.05.2017 W2-Professorin für Medienethnologie, Fakultät für Kulturwissenschaften der LMU.

Sahana Udupa ist seit Mai 2017 Professorin für Medienethnologie am Institut für Ethnologie der LMU. In ihrer Forschung setzt sie sich mit globalen Phänomenen wie der Mobilität, dem Medienwandel im Zuge der Digitalisierung und politischen Kulturen auseinander. Dabei untersucht sie insbesondere, wie die neuen Medien politisch genutzt werden und welche Folgen das für das nationale Selbstverständnis und Miteinander in der Gesellschaft hat. In ihren Forschungen verbindet sie die Perspektiven der Ethnologie und der Kommunikationswissenschaften. Ihr regionaler Schwerpunkt ist dabei Südasien. In mehreren Projekten und Veröffentlichungen hat Sahana Udupa unter anderem die Gleichzeitigkeit der Entwicklung von Medienkulturen und der Verstädterung im postkolonialen Kontext am Beispiel von Bangalore untersucht sowie den Medienwandel in Indien. Darin zeigt sie, wie die Logik der Medien in den Alltag einer Stadt hineinwirkt und das Leben ihrer Bewohner und ihre Kultur zu verändern vermag. An die LMU ist Sahana Udupa mit einem Starting Grant des Europäischen Forschungsrats gewechselt. Im Rahmen des Projekts „Faith online: Transnational religious politics on online media“ untersucht sie digitale Mediennutzung und politische Partizipation am Beispiel von Indien und der indischen Diaspora in Europa. Teil des Projekts ist die Onlineplattform www.fordigitaldignity.com, mit der sie einen Raum für politischen Austausch schaffen möchte, der weder von ökonomischen noch politischen Interessen beeinflusst wird. Sahana Udupa erlangte ihren Ph.D. am National Institute of Advanced Studies in Bangalore, Indien, und war als Visiting scholar an der Annenberg School of Communications der University of Pennsylvania, USA. Nach Deutschland kam sie als Postdoktorandin an das Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. Anschließend war sie Associate Professor of Journalism and Media Studies an der Central European University in Budapest. Für ihre Rückkehr nach Deutschland ist neben persönlichen Gründen – ihr Sohn wünschte sich, wieder „nach Hause“ zu kommen – vor allem das akademische Umfeld ausschlaggebend. „In Deutschland wird von der Forschung nicht verlangt, dass sie sofort anwendungsbezogen ist. Es ist ein Privileg, an einem Ort zu forschen, an dem kritisches Denken und theoretische Tiefe geschätzt werden.“ Udupa ist unter anderem Research Affiliate am Center for Global Communication Studies der University of Pennsylvania sowie am Center for South Asian Media and Cultural Studies an der Florida State University, beide USA . Außerdem ist sie Mitglied des Advisory Board des Center for Media and Religion an der New York University und Mitinitiatorin des Media Anthropology Networks der European

Prof. Dr. Constantin Klein

bislang Universität Bielefeld, ab 01.05.2017 W2-Professor für Spritual Care, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Cornelia Deeg

bislang Philipps-Universität Marburg, ab 01.05.2017 W3-Professorin für Physiologie, Tierärztliche Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Tim Nicolai Siegel

bislang Julius-Maximilians-Universität Würzburg, ab 01.04.2017 W2-Professor für Molekulare Parasitologie, Tierärztliche Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Anatol Dutta

Prof. Dr. Anatol Dutta

bislang Universität Regensburg, ab 01.04.2017 W3-Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, Juristische Fakultät der LMU.

Professor Anatol Dutta hat seit dem 1. April 2017 den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Juristischen Fakultät der LMU inne. Der Jurist, der 1976 in München geboren wurde, hat sich für eine Rückkehr in seine Heimatstadt und an seine Alma Mater entschieden, weil er vom Renommee der LMU überzeugt ist, die in seinen Forschungsgebieten, dem Internationalen Privatrecht und der Rechtsvergleichung, auf eine 100-jährige Tradition zurückblickt. Dutta studierte von 1997 bis 2002 Rechtswissenschaften an der LMU und von 2002 bis 2003 an der University of Oxford, Vereinigtes Königreich. Es folgte ein Referendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg; zeitgleich war Dutta zunächst Assistent und von 2007 bis 2014 Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in der Hansestadt. 2006 wurde Anatol Dutta promoviert, die Habilitation erfolgte 2012 an der Universität Hamburg. Von 2014 bis zu seinem Wechsel an die LMU war er Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Regensburg. Einen Ruf an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn lehnte er ab. Dutta war unter anderem Visiting Fellow an der University of Cambridge, Vereinigtes Königreich; Gastdozenturen führten ihn etwa an die Adam-Mickiewicz-Universität im polnischen Posen, an die Kyushu-Universität Fukuoka, Japan, und an die Universität Auckland in Neuseeland. Im Zentrum von Duttas Arbeit stehen das Familien- und das Erbrecht. Bei letzterem untersucht er etwa, inwieweit die generationenübergreifende Weitergabe von Vermögen mit dem liberalen Postulat des Leistungsprinzips in Einklang gebracht werden kann, ob der Staat mithilfe seines Erbrechts und Erbschaftssteuerrechts auf eine sinnvolle Unternehmensnachfolge hinwirken kann und welche Funktion allgemein das Vererben in Wirtschaft, Gesellschaft und Familie erfüllt. Im Familienrecht beschäftigt sich Dutta mit den Herausforderungen, die neue Familienformen an das Recht stellen, etwa durch die Entwicklungen der Reproduktionsmedizin, durch Patchworkfamilien und den Rückgang der Eheschließungsrate. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Internationale Privatrecht, also das Recht der grenzüberschreitenden Sachverhalte. Hier stellen sich Fragen wie: Welche Gerichte sind zuständig, wenn Personen in mehreren Staaten betroffen sind? Welches Recht ist auf den Sachverhalt anwendbar? Welche Wirkungen entfalten im Ausland ergangene Entscheidungen im Inland? Die maßgeblichen Regeln, die diese Fragen beantworten, stammen überwiegend aus Brüssel, was zu einem echten europäischen Dialog über die gemeinsamen Regeln geführt hat, zu dem Dutta auch aus München beitragen möchte. „Derzeit ist etwa der Brexit ein wichtiges Thema, denn ein harter Brexit würde bedeuten, dass gerade im Familienrecht zahlreiche Rechtsakte im Verhältnis zum Vereinigten Königreich nicht mehr gelten“, sagt Dutta.

Prof. Dr. Johannes-Gerd Jaspersen

bislang Fakultät für Betriebswirtschaft der LMU, ab 01.04.2017 dort W1-Professor für Behavioral Decision-Making and Insurance.

Johannes Jaspersen ist seit April 2017 Juniorprofessor für Behavioral Decision Making and Insurance an der Fakultät für Betriebswirtschaft der LMU. Der gebürtige Hannoveraner erlangte seinen Bachelor-Abschluss an der LMU und studierte im Anschluss von 2009 bis 2010 an der London School of Economics and Political Science. Das Studium dort beendete er mit dem Master- Abschluss in Entscheidungswissenschaften. Zurück an der LMU wurde Jaspersen mit der Arbeit Essay in Insurance Demand bei Professor Andreas Richter am Institut für Risikomanagement und Versicherung der LMU promoviert. Anschließend arbeitete Jaspersen als Strategieberater in einem Beratungsunternehmen. Ab Oktober 2015 kehrte er an die LMU zurück und forschte bis zu seiner Berufung zum Juniorprofessor als Akademischer Rat am Institut für Risikomanagement und Versicherung. Johannes Jaspersen forscht unter anderem zum Thema Versicherungsnachfrage. Hier versucht er Modelle zu entwickeln, die Aufschluss etwa darüber geben, warum Menschen sich eher für ökonomisch irrelevante Versicherungen entscheiden – etwa für den Schutz des Mobiltelefons –, statt für wirtschaftlich relevante, wie zum Beispiel Versicherungen gegen Flutschäden besonders in Hochwasserregionen. Sein zweiter Forschungsbereich geht der Frage nach, inwieweit Lernen und Wettbewerb zu Risikopräferenzen führen. Anwendungsbereiche solcher Untersuchungen sind die Innovationsbereitschaft von Unternehmen und die Frage, ob Wettbewerb Innovation begünstigt oder hindert. In einem dritten Schwerpunkt untersucht Jaspersen die Entscheidungsmodelle von terroristischen und extremistischen Vereinigungen. Hier geht er unter anderem der Frage nach, wie relevant erste Anschläge für das spätere Entscheidungsverhalten von Terrororganisationen sind. In allen seinen Forschungsthemen nutzt Jaspersen komplexe mathematische Methoden, um Systematiken und Modelle zu entwickeln, auf deren Basis Aussagen getroffen werden können. An der LMU faszinieren ihn vor allem die Expertise der Forscherinnen und Forscher und die Studierenden. „Sowohl im Bereich der BWL wie auch in der VWL sind hier ganz hervorragende Forscher tätig“, so Jaspersen. Er begrüßt die zahlreichen wissenschaftlichen Schnittstellen etwa mit der VWL, Mathematik oder Informatik. Die Studierenden der LMU sind ihm besonders wichtig. „Ich unterrichte dieses Semester einen Kurs über die mathematische Modellierung von Versicherungsmärkten. Dabei führen wir viele Diskussionen. Für so etwas braucht man schon sehr gute Studentinnen und Studenten. Hier hat man die.“

Prof. Dr. Jens Ricke-Laville

bislang Universitätsklinikum Magdeburg, ab 01.04.2017 W3-Professor für Radiologie, Medizinische Fakultät der LMU.